Kinderseite

Witze:

In der Grundschule fragt die Lehrerin ihre Schüler: “Wer weiß, woher der Strom kommt?”
Die kleine Marie meldet sich und sagt: “Aus dem Dschungel!”
Die Lehrerin fragt erstaunt: “Wie kommst du denn auf darauf?”
Marie antwortet: “Na, ich habe doch gestern genau gehört wie mein Onkel sagte `Jetzt haben die Affen mir den Strom abgestellt!`.”

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Warum klettern die Ostfriesen Anfang Dezember immer durch das Fenster?
Weil Weihnachten vor der Tür steht!

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Lehrerin: "Hast du denn keine Ohren? Wie oft muss ich dir denn noch sagen, dass du nicht ständig mit den Beinen zappeln sollst?"
Schüler: "Und wie, bitte, soll ich mit den Ohren zappeln?"

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Stehen zwei Kühe auf der Weide. Fragt die eine: „Warum schüttelst du dich so?“ Sagt die andere: „Morgen habe ich Geburtstag und schlage jetzt schon mal die Sahne.“

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Häschen kommt in die Apotheke und fragt den Apotheker: „Haddu Möhrchen?“ Der Apotheker: „Nein.“ Am nächsten Morgen steht das Häschen wieder da: „Haddu Möhrchen?“ Der Apotheker wieder: „Nein!“ Am nächsten Tag hängt der kluge Apotheker ein Schild ins Schaufenster: „Möhrchen ausverkauft“. Wutentbrannt betritt das Häschen die Apotheke: “Haddu doch Möhrchen gehabt!“

 

Buchvorstellung:

hier möchten wir Euch ein Buch über einen kleinen Troll vorstellen der nicht laufen kann:

 

Troll Faxi lernt das Laufen nicht. Seine Eltern und Geschwister sind besorgt und möchten ihm helfen.

Sie holen sich Rat beim weisen Dachs. Gemeinsam begeben sie sich auf die Reise zum Biberteich. Der Biber soll aus Holz einen rollenden Stuhl fertigen.

Mit diesem kann man Faxi überall mit hinnehmen. Unterwegs kommen einige Waldbewohner hinzu. Am Biberteich angekommen unterstützen alle die gemeinsame Arbeit.

Nachdem der Stuhl fertig gestellt ist, feiern die Trolle und Tiere gemeinsam ein großes Stuhl-mit-Rädern-Abschlussfest

Hier kann es bestellt werden

 Ein Wunder?

Endlich! Susi schaute aus dem Fenster – zum 4.Mal in einer Stunde – und atmete auf. Endlich hatte es aufgehört zu schneien. Schnell holte sie einen kleinen Besen, öffnete das Fenster und kehrte säuberlich den Schnee weg, danach rieb sie die Fensterbank noch trocken.

Puh, war das kalt! Jetzt holte sie den Brief von ihrem Schreibtisch und legte ihn auf die Fensterbank. Nachdem sie das Fenster geschlossen hatte, starrte sie noch eine ganze Weile hinaus. Wie dunkel es war! Nur der Vollmond beleuchtete die schneeglitzernde Landschaft, von den Nachbarhäusern konnte sie nur die Umrisse erkennen.

Susi gähnte, warf noch einen letzten Blick auf den Brief und schlüpfte ins Bett.

Wie anders hier doch alles war! Wie anders als in der Großstadt. Susi und ihre Familie waren erst vor wenigen Wochen aus dem weit entfernten Hamburg hierher gezogen, nach Bayern in dieses kleine Dorf.

Susi hatte Glück, gleich am ersten Schultag hatten sich zwei Mädchen aus ihrer Klasse im Bus zu ihr gesetzt. Busfahren war auch was Neues, in der großen Stadt fuhr man mit der S- und U- Bahn. Die drei Mädchen verstanden sich gut und unternahmen auch nachmittags etwas miteinander.

Da hatte es Susis große Schwester nicht so leicht. Erst seit zwei Tagen konnte sie in die Schule gehen, da sie lange krank gewesen war

. „Na, wie war der 1. Schultag?“ wollte Mutti vorgestern beim Mittagessen wissen. Klara sagte kurz und trocken: “Alien“. „Wie bitte?“ fragte Mutti erstaunt. „Alien hat ein Junge zu mir gesagt, als ich ins Klassenzimmer kam und ein paar haben gelacht.“ Klara atmete tief ein. „Ha, als ob es Aliens im Rollstuhl geben würde!“, hatte Susi zornig gesagt. Wie gemein das war! Klara konnte  nicht laufen und musste sich jetzt auch noch blöde Sprüche gefallen lassen.

Klara hatte in der Großstadt eine tolle Freundin gehabt, mit der sie fast jeden Tag zusammen gewesen war. Und jetzt? Susi wünschte sich nichts mehr, als das auch Klara neue Freunde finden würde.

 Deshalb hatte sie den Brief an das Christkind geschrieben. Das war ihr einziger Weihnachtswunsch! Lag der Brief noch da, oder hatte ihn schon ein Engel abgeholt? Susi schlüpfte nochmals aus dem Bett und sah nach. Der Brief lag noch da! Naja, wahrscheinlich wartete der Engel bis sie schlief. Susi sprang in ihr Bett zurück und schlief ein.

Der Brief lag bibbernd in der Kälte, wie steif erfroren, wartete er.

Doch dann, plötzlich gegen Morgen kam eine frische Brise Wind und hob den Brief sanft auf. Doch er fiel nicht einfach zu Boden, sondern wurde immer weiter getragen, als ob er mit Engelsflügeln schweben würde.

Mittlerweile war es halb acht Uhr. Ein paar Straßen weiter machte sich Ali gerade für die Schule fertig. Als sie die Haustür öffnete, flatterte ihr direkt etwas ins Gesicht. „Hilfe, was ist das!“, rief sie erschrocken. Ihre Mutter kam schnell zur Tür. „Was ist los, Ali?“, fragte sie. „Da schau, das kam gerade angeflogen.“ Ihre Mutter stutzte. „Kein Absender, keine Adresse. Ich mach mal auf. Also: “Liebes Christkind, mein einziger Weihnachtswunsch ist ein oder zwei Freunde für meine Schwester Klara. Wir sind neu hier und Klara kann nicht so viel unterwegs sein wie ich, da sie im Rollstuhl sitzt und in der Schule ist es auch nicht schön für sie. Liebe Grüße von Susi Klein.“

 „Susi Klein?“ fragte Ali. „Ja, ich frag nachher mal im Dorf, ich hab schon gehört, dass eine Familie zugezogen ist.“, antwortete die Mutter. Ali nickte und rollte zum Auto.

Susi war ganz aufgeregt. Der Brief war weg und sie hatte schon vor der Schule den ganzen Weg abgesucht, aber er war und blieb verschwunden. Ob wohl doch ein Engel ....? Susi schlang ihr Mittagessen hinunter und beeilte sich mit den Hausaufgaben, da sie noch ihr Zimmer aufräumen musste. Am Nachmittag dachte Susi nicht mehr an den Brief, denn Petra  war zum Spielen gekommen.

Plötzlich klingelte das Telefon und Klara ging ran. „Hallo hier Klara Klein?“, fragte sie und blieb dann eine ganze Weile stumm. „Freitag, halb fünf in Bayreuth? Rollisport? Ja, ich frag mal, ok, wie heißt du noch gleich? Ok, bis bald.“ Klara hatte aufgelegt und starrte das Telefon an.

 „Wer war das denn?“ fragte Susi neugierig.

„Ein Mädchen – Ali heißt sie. Sie wohnt auch hier, sitzt auch im Rollstuhl und hat mich gerade eingeladen. Komisch oder? Woher kennt sie mich?“ Klara sah Susi an. Susi überlegte, dann begann sie zu strahlen. „Glaubst du an Wunder?“ fragte sie und umarmte ihre Schwester.

© Ruth Stainless